Vermietung der eigenen Privatwohnung in Berlin weiterhin verboten

Vermietung der eigenen Privatwohnung in Berlin weiterhin verboten

Ja, das Zweckentwendungsverbot bleibt in Berlin bestehen! Bis zu 100.000,- Euro Bußgeld!

Wer in Berlin seine Privatwohnung (egal ob Eigentum oder gemietet) als Ferienwohnung vermietet, riskiert eine Geldbuße von bis zu 100.000 Euro! Das Berliner Verwaltungsgericht hat das Zweckentwendungsverbot kürzlich bestätigt. Dagegen hatten zuvor einige Betreiber von Ferienwohnungen geklagt.

In vielen Städten, die touristisch stark frequentiert sind oder in denen regelmäßig große Besuchermassen aufgrund Veranstaltungen wie bspw. das Oktoberfest in München zu erwarten sind, vermieten Immobilieneigentümer und Mieter ihre Wohnung kurzfristig und für meist kurze Zeiträume an Touristen. In Berlin ist die Umwandlung von Privatwohnungen in Ferienwohnungen allerdings nur in Ausnahmefällen möglich. Geregelt ist das durch das sogenannte Zweckentfremdungsgesetz, das seit 1. Mai 2014 in Kraft ist. Zudem galt eine Übergangsfrist: Wer auch vor Inkrafttreten des Gesetzes schon eine Privatwohnung als Ferienwohnung vermietete, durfte dies auch weiterhin – allerdings nur bis 30. April 2016. Seitdem gilt das Gesetz uneingeschränkt.

Es drohen Bußgelder bis zu 100.000,- Euro! Die Ferienwohnungsvermieter müssen sich also wohl oder übel ein neues Geschäftsfeld suchen…

Quelle: Berliner Vorschrifteninformationssystem (VIS BE)

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